Montag, 3. Juni 2013

eBook Rezension: Wenn Blau im Schwarz ertrinkt

(Quelle: Amazon)
Autor: Sandra A. Huber
Erscheinungsdatum: 27. Mai 2013
Verlag: neobooks Self-Publishing
Preis: 4,99€

*hier gibt's mich*

Klappentext:

» Wie lange kannst du wegsehen, wenn die Person, die dir am wichtigsten ist, die dir am nächsten steht, Dinge tut, die andere verletzt, anderen den Tod bringt? Wie lange kannst du es ignorieren, bis es dich aufzehrt? Wie weit kannst du gehen, ehe du zerbrichst? Wie viel Liebe kannst du in dir bewahren, wenn Dunkelheit droht sie zu ertränken? «

Ein Zauber, der zu einem Fluch wird.

Hüter, die zu dunklen Wesen werden.

Ein Mädchen und ein Junge, deren Leben sich miteinander verweben. Eine Frau und ein Mann, die nach Jahren wieder aufeinandertreffen. Ereignisse und Enthüllungen, die ihre Verbindung auf eine harte Probe stellen.

Ein Kampf um Anerkennung. Gnade. Akzeptanz. Und allem voran: um Liebe.



Ein wirklich düsteres Buch, von dem ich anfangs etwas ganz anderes erwartet hatte. Ich muss aber sagen, dass mir die Geschichte echt gut gefällt.

Als sie noch Kinder waren beschützt Nikolaj Gwen vor einer Gruppe Mädchen, die es auf sie abgesehen haben. Von da an entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Alle, außer Gwen, bemerken dass Nick anders als sie ist und fürchten ihn. Gwens Eltern wollen ihre Tochter von ihm fern halten und gehen sogar so weit, sie durch einen Trick dazu zu zwingen, mit ihnen umzuziehen.
Der Kontakt zwischen den beide bricht daraufhin ab. Dieser Teil der Geschichte ist sehr kurz gehalten, was mich sehr gefreut hat. Das Buch kommt wirklich schnell in fahrt und hält sich nicht mit ellenlangen Beschreibungen auf.

Nach vielen Jahren ohne Kontakt treffen sich die zwei dann wieder.
Sie verbringen immer mehr Zeit miteinander und es stellt sich immer mehr heraus, dass Nick wirklich anders ist. Er ist sogar gefährlich. Diese Entwicklung ist sehr spannend dargestellt, ebenso, wie Gwen versucht mit dieser Entwicklung umzugehen. Sie begreift mehr und mehr, dass ihr bester Freund in Wirklichkeit nicht der ist, den sie all die Jahre in ihm gesehen hat. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr war ich von ihm geschockt.

Durch ihren Kontakt zu Nick gerät sie immer mehr in Gefahr und ihr Leben gerät vollkommen aus den Fugen.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und jeder hat seine ganz persönlichen Eigenarten. Man merkt wie hin und her gerissen sie sind. Nicht nur Gwen hat damit zu kämpfen, auch Nick ringt mit sich. Er muss sich für eine Seite entscheiden. Gwen oder "seine Leute". Er kämpft mit seinem Naturell, denn er will Gwen nicht verletzen, da er weiß, wie schnell er sie verlieren könnte.
Eine düstere, traurige Geschichte, die mich sowohl überrascht, als auch gerührt hat. Sollte man mal gelesen haben. ;)



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