Samstag, 1. Juni 2013

Rezension: Im Pyjama um halb vier


Autor: Gabriella Engelmann & Jakob M. Leonhard
Verlag: Arena Verlag
Seitenzahl: 240
Erscheinungsdatum: Januar 2013
Preis: 12,99€
ISBN: 978-3401067933

*hier gibt's mich*

Klappentext:

Lulu macht sich bei Facebook auf die Suche nach dem Ben, den sie auf der letzten Party kennengelernt hat. Sie findet ... einen anderen, mit dem sie von nun an jeden Tag chattet. Sie erzählen sich Dinge, die sie sonst niemandem erzählen würden. Dinge, die unter normalen Umständen unausgesprochen bleiben. Und plötzlich entstehen Gefühle, gegenüber diesem Fremden, den man eigentlich gar nicht kennt.

(Inhalt und Cover: Copyright by Arena Verlag)



Zwei Menschen, die sich noch nie im Leben begegnet sind, lernen sich online kennen und Lieben. Lulu versucht im Internet einen Freunden des Typen zu finden, den sie auf der letzten Party so "süß" fand und erwischt den Falschen. Dennoch schreiben sich die Zwei immer mal wieder Nachrichten. Irgendwann beschließen sie, für den jewels anderen sozusagen den Berater zu spielen, und die Mysterien des anderen Geschlechts zu lüften.
Lulu und Ben können miteinander also über viele Dinge "sprechen", bei denen sie sich das im "real life" nicht so einfach trauen würden. Ben gibt Lulu Tipps, wie sie ihrem Tanzgott Marco den Kopf verdrehen kann und andersherum bekommt er Tipps, wie er bei seiner Larissa vorgehen soll.

Die zwei kommen sich schriftlich natürlich sehr nahe und erfahren Dinge über den anderen, die vielleicht nichteinmal andere Freunde von ihnen wissen. Was mich etwas überrascht hat, waren die doch teilweise echt tiefgründigen Gespräche. Zwischen Ben und Lulu entsteht eine wirklich tiefe Freundschaft. Mit der Zeit stellen die zwei sich die Frage, ob sie sich auch im wirklichen Leben treffen wollen. Beide haben Angst davor, weil sie befürchten, dass ihre Freundschaft vielleicht nur per Nachricht das ist, was sie ist. Dennoch wollen sie einen Versuch wagen und dann kommt alles ganz anders, als erwartet.

Das Buch erinnert mich an "Gut gegen Nordwind", eben nur für Jugendliche. Ich konnte es beim lesen nicht weglegen und hab es eiskalt ohne Pause fertig gelesen. Einige Formulierungen, oder Ausdrücke, fand ich allerdings seltsam. Das hat aber "Jugendsprache" so an sich. Werde das Mysterium wohl nie für mich entdecken können. Bis auf diese wenigen Ausnahmen war der Schreibstil aber angenehm.


Wieder en Buch über zwei Menschen, die sich trotz Schwierigkeiten verlieben. Ich dachte nicht, dass es mich Großartig überraschen würde, aber weit gefehlt. Das Ende hat mich vom Hocker gehauen. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Ein wirklich tolles Buch.



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